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Handwerk

Die Hagebutte

Von Anna Klausner 26. August 2019

Hagebutten sind wahre Nährstoffbomben. Viele Menschen wissen gar nicht, wie wertvoll diese Früchte der Heckenrose, Hundsrose und anderer Rosenarten für unsere Gesundheit sind. Und das auch in den kühleren Monaten, wenn andere einheimische Früchte längst nicht mehr verfügbar sind. Besonders überzeugend ist ihr enorm hoher Anteil an Vitamin C. Sie enthält sogar mehr Vitamin C als Zitronen.

Wo finde ich Hagebutten?

Hagebutten findet man häufig am Wald- und Wegesrand. Einfach die Augen offenhalten und genau schauen, was alles am Wegesrand wächst.

Wann sind die Hagebutten reif?

September bis Oktober ist eine gute Erntezeit. Die Hagebutten sollten ein sattes Rot haben und nicht zu matschig sein.

Welche Hagebutten-Sorten kann man essen?

Ob Hundsrose, Kartoffelrose, Apfelrose, Mini- oder schwarze Hagebutte, alle Hagebutten-Arten können verwendet werden, keine ist giftig. Geschmacklich unterscheiden sich die verschiedenen Früchte jedoch. Die Kartoffelrose füllt schneller die Gläser, ist aber auch milder im Geschmack. Die Frucht der wilden Hundsrose ist saftig und schmeckt besonders gut. Die Kerne der Hagebutte haben gemeine Härchen. Sie können leichten Juckreiz auslösen und sind daher bei Kindern als Juckpulver bekannt. Beim Entkernen der Hagebutte am besten Handschuhe zu tragen.

Tipp: Es gibt einen Trick zum schnellen Entkernen und zwar mit der Hilfe der Flotten Lotte, also einem Passiergerät.

Wie schmeckt die Hagebutte am besten? Zum Beispiel als Hagebuttenmarmelade! Die kann man sich dann in die Palatschinken oder aufs Brot schmieren oder auch mit Joghurt und Müsli vermischt essen.

Viel Spaß beim Hagebutten-Sammeln und Verarbeiten. Lasst es euch schmecken!
Eure Anna

Anna Klausner

Anna interessiert sich sehr für Heilkräuter und deren magische Wirkung auf den menschlichen Körper und veranstaltet Kräuterwanderungen im Naturpark Zillertal.